7
Aug
2014
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Beikraut und Blüten

Ich habe seit ein paar Jahren einen Schrebergarten und ich bin froh sind meine Mitgärtnerinnen eher Westcoast als Eastcoast, sprich sind eher auf der entspannten Seite, statt auf der strammen englischen. Mein Garten hält noch immer einige Überraschungen für mich bereit. Wie zum Beispiel letztes Jahr, als ich Borlotti Bohnen gesät, aber lustigerweise Kartoffeln geerntet habe. Auch dieses Jahr sind wie durch ein Wunder zartrosa Malven in den Erdbeeren aufgetaucht und eine tiefrote Sorte steht Spalier neben dem Rhabarber. In der englischen Schule sind sicher alle nicht sortenreinen Pflänzchen sofort zu entfernen, damit das Gesamtbild nicht gestört wird. In unseren entspannt bewirtschafteten Beeten, schauen wir mal, was das wird. Was zur Folge hat, dass ich jeden Tag eine Stunde Unkraut jäte, dass sich definitiv als solches geoutet hat. Aber auch belohnt werde von bunten Frauenschuh Gewächsen in Farbkombination, die Jimmy Choo noch nie gewagt hat. Meine Experimentierfreude geht meinen gepützelten Eigenheim-Gegenübers wahrscheinlich auf den Wecker, aber ich habe bemerkt, dass in meinem Garten immer sehr viele Bienen rumschwirren und ich schreibe das meiner Blumen/Beikraut und Gemüse Mischkultur zu. So betten sich zum Beispiel meine Kürbisse auf einem Kissen von Kapuzinerli. Mein Bohnen werden geschmückt von weissen und pinken Glockenblumen, dann fallen die Läuse weniger auf. Und die Rosen zwischen den Himbeeren haben mir mit Sicherheit schon zur zweiten Ernte verholfen.

 

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